Arbeitsprogramm 2012: Tourismusverband Schleswig-Holstein

Arbeitsprogramm des TVSH für das Jahr 2012

Der Tourismusverband Schleswig-Holstein e.V. (TVSH) wird sich im Jahr 2012 weiter als die tourismuspolitische Interessenvertretung profilieren und als starker Lobbyverband für seine Mitglieder präsentieren.

Die Mitgestaltung der Tourismuspolitik zur Förderung der kommunalen und regionalen Tourismusentwicklung in Schleswig-Holstein und die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Tourismuswirtschaft gemeinsam mit den Partnern aus Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit werden dabei von zentraler Bedeutung sein.

Vor dem Hintergrund der Landtagswahlen 2012 steht die Erhöhung des Stellenwerts des Tourismus in Politik und Öffentlichkeit im Mittelpunkt der tourismuspolitischen Aktivitäten. Ebenso hat die Umsetzung des Tourismuskonzeptes des Landes gemeinsam mit der Landesregierung und den Partnern auf Landes- und Regionalebene einen besonderen Stellenwert.

 

Das TVSH-Arbeitsprogramm 2012 im Detail:

1.Tourismuspolitische Interessenvertretung und Lobbyverband für seine Mitglieder

  • Interessenvertretung der Mitglieder auf Bundes- und Landesebene (Bundes- und Landesregierung, Fraktionen, Parteien, Wirtschaftsverbände und Institutionen, wie z.B. Kommunale Landesverbände, Industrie- und Handelskammern, Gewerkschaften)
    • durch Formulierung verbandspolitischer Ziele, Gespräche, Konzepte, gemeinsame Projekte, Kooperationen, Partnerschaften
    • durch Stellungnahmen zu Gesetzen und Verordnungen
    • durch Mitgliedschaften (Deutscher Tourismusverband DTV, N.I.T.)
    • durch parlamentarische Abende
  • Durchführung des Tourismustages gemeinsam mit IHK, DEHOGA, FH Westküste und TASH
  • Mitwirkung bei der Umsetzung der Tourismuskonzeption der Landesregierung
  • Wahrung der tourismuspolitischen Interessen in unterschiedlichen Themenbereichen, z.B.:
    • Tourismusstatistik
    • Förderpolitik Land, Bund, EU
    • Bäderregelung
    • Sommerferienregelung
    • Lärmschutz
    • Windkraft (insbesondere Off-Shore-Planung)
    • Verkehr (Schwerpunkte: nachhaltige Sicherung der Schienenfernverbindungen und Ausbau des Nahverkehrs)
  • Erarbeitung der neuen Gastgeberkurabgabe
  • Entwicklung von Finanzierungsperspektiven im Schleswig-Holstein-Tourismus
  • Aktivitäten zur Erhöhung des Stellenwerts des Tourismus
  • Entwicklung der 'Fragen an die Parteien'
  • Durchführung von Regionalveranstaltungen im Rahmen des Landtagswahlkampfes

2. Mitgliederservice

  • Regelmäßiger Versand der Rundschreiben
  • Durchführung von Infoveranstaltungen, Tagungen, Foren zu Spezialthemen
  • Distribution von Informationsmaterial, Broschüren
  • Ansprechpartner zur DTV-Klassifizierung und Zertifizierung
  • Einzelberatung zu speziellen touristisch relevanten Themen

3. Umsetzung des Tourismuskonzeptes der Landesregierung

  • Mitwirkung im Steuerungskreis zur Strategieüberwachung, Konzeption der weiteren Umsetzung, Ausgestaltung der Leitprojekte und Weiterentwicklung des Handlungskonzeptes
  • Unterstützung bei der Umsetzung der Leitprojekte „Optimierung der touristischen Infrastruktur“ und „Optimierung der lokalen Strukturen“
  • Mitwirkung beim Leitprojekt „Designkontor“
  • Aktive Mitwirkung bei der Auswertung der Evaluation des Tourismuskonzeptes
  • Mitwirkung bei der notwendigen Nachjustierung des Tourismuskonzeptes

4. Initiator und Koordinator im Bereich der Produktgestaltung und Monitoring

  • Durchführung des Sparkassen-Tourismusbarometers für Schleswig-Holstein (gemeinsam mit dem SGVSH)
    • Auswertung und Umsetzung der Ergebnisse aus dem Sparkassen-Tourismusbarometer
    • Durchführung eines Präsentationsworkshops zu den Ergebnissen des Sparkassen-Tourismusbarometers 2012
  • Entwicklung und Durchführung von „web.tour.sh“ (gemeinsam mit TASH, IHK, DEHOGA und DiWiSH)
  • Entwicklung und Durchführung des Tourismuspreises Schleswig-Holstein (gemeinsam mit der TASH)
  • Koordinierung im Bereich Tourismus und Verkehr
  • Koordinierung Wetterinformationsnetz
  • Aufbau eines Kapazitäts- und Nachfragemonitors (gemeinsam mit dem NIT)
  • Koordination im Bereich "Klimawandel und Tourismus"

5. Qualitätssicherung und Klassifizierung

  • Umsetzung der DTV-Klassifizierungskriterien
  • Mitwirkung bei der Überarbeitung der DTV-Kriterien
  • Weiterentwicklung und Umsetzung der Ergänzungszertifizierung Rolliplus und Kinderplus
  • Durchführung des Projektes Strandtafeln „Gesundes Baden im Meer“
  • Gegenseitige Anerkennung der Kurkarten/Gästekarten

6. Investitionsoffensive im Tourismus

  • Herausgabe eines Kreditleitfadens für die Banken
  • Herausgabe des Service Ratgebers
  • Auslotung von Fördermöglichkeiten für Kommunen und Betriebe

Die Umsetzung des Arbeitsprogramms

Die Bearbeitung der aufgeführten Themenfelder erfolgt von der Geschäftsstelle gemeinsam mit dem Vorstand. Zur Unterstützung werden Projektgruppen eingerichtet, die zeitlich begrenzt und thematisch abgegrenzt bestimmte Aufgabenfelder bearbeiten und für den Vorstand vorbereiten.

 Folgende Projektgruppen bestehen derzeit:

  1. Projektgruppe Verkehr
    Federführung Dieter Harrsen, Dr. Jörn Klimant
  1. Projektbeirat Sparkassen-Tourismusbarometer
    Volker Popp
  1. Projektgruppe Kurabgabe
    Rainer Balsmeier
  1. Projektgruppe Klassifizierung
    Dr. Catrin Homp