Finanzielle Unterstützung

Um Unternehmen in der Coronakrise finanziell zu unterstützen, haben Bund, Land und Förderbanken Hilfsprogramme ins Leben gerufen.

IB.SH Mittelstandssicherungsfonds

Der IB.SH Mittelstandssicherungsfonds unterstützt Hotel-, Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe, die unmittelbar im Sinne der Landesverordnung über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 in Schleswig-Holstein vom 23. März 2020 durch staatliche Verordnung im Zuge der Coronakrise in einen Liquiditätsengpass geraten sind. Alle Informationen zur Beantragung erhalten Sie auf der Seite der IB.SH. Für die Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie stehen den Unternehmen in Schleswig-Holstein die bewährten Angebote der schleswig-holsteinischen Förderinstitute zur Verfügung: Darlehensprogramme, Risikoentlastungen durch Haftungsfreistellungen, Bürgschaften und Beteiligungskapital. Die Förderlotsen beraten hierzu unentgeltlich: E-Mail: foerderlotse@ib-sh.de.

Auf der Website der IHK finden Sie eine Übersicht über die folgenden Programme:

  • Zweites Corona-Steuerhilfegesetz

    • Bundestag und Bundesrat haben am 29. Juni das zweite Corona-Steuerhilfegesetz verabschiedet. Neben der befristeten Senkung des Umsatzsteuersatzes beinhaltet das Steuerhilfegesetz auch einen steuerlichen Verlustrücktrag, befristete (Wieder-)Einführung einer degressiven AfA, die Verlängerung der Fristen für die Reinvestitionsrücklage, die Anrechnung der Gewerbesteuer bei Einkünften aus Gewerbebetrieb sowie die Erhöhung des gewerbesteuerlichen Hinzurechnungsfreibetrags.

  • Eigenkapital-Hilfe für Start-ups und kleine Mittelständler

    • Schleswig-Holstein hat im Rahmen der Corona-Hilfen neben den Zuschuss- und Darlehensprogrammen nun auch ein neues Beteiligungsprogramm aufgelegt, und zwar für Start-ups und kleine Mittelständler. Bis Ende 2020 werden Eigenkapital- und eigenkapitalähnliche Finanzierungen mit einem Volumen von insgesamt 15 Millionen Euro bereitgestellt.

  • Eckpunkte zu den Überbrückungshilfen

    • Die Bundesregierung verabschiedete bereits am 12. Juni Überbrückungshilfen im Rahmen des Konjunktur- und Zukunftspakets. Unternehmen, deren Geschäftstätigkeit vollständig oder zu wesentlichen Teilen in Folge der Corona-Pandemie eingeschränkt ist, können einen zweiten Zuschuss der Bundesregierung beantragen. Die Antragsplattform, unter der Unternehmen über ihren Steuerberater, Wirtschafts- oder vereidigten Buchprüfer Anträge stellen können ist unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de freigeschaltet.

  • KfW-Sonderprogramm 2020

    • Die Bundesregierung hat ein Maßnahmenpaket beschlossen, mit dem Unternehmen bei der Bewältigung der Coronakrise unterstützt werden. Hierbei kommt der KfW die Aufgabe zu, die kurzfristige Versorgung der Unternehmen mit Liquidität zu erleichtern.

Die Sparkassen stehen an der Seite der Tourismusbranche: Mit einem Informationsschreiben wendet sich Reinhard Boll, Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes für Schleswig-Holstein an die Tourismusbranche: „Wir sind uns sehr bewusst, dass gerade in einem touristisch geprägten Land wie Schleswig-Holstein vor allem Gastronomie, Hotellerie und Freizeiteinrichtungen, aber auch deren Mitarbeiter*innen vor immensen Herausforderungen und Existenzängsten stehen. Es geht dabei nicht nur um die wirtschaftliche Zukunft einer ganzen Branche, sondern auch um ganz persönliche Schicksale. Die Sparkassen werden mit aller Kraft dazu beitragen, den betroffenen Betrieben mit konkreten Hilfestellungen und der Erarbeitung von passgenauen Lösungen zur Seite zu stehen.“ >> Informationsschreiben der Sparkasse mit Empfehlungen und Hilfestellungen

Weitere Informationsportale

    Hinweise für Geschäftsführer zum Umgang mit den finanziellen Auswirkungen während der Corona-Krise

    Herr Jordan, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater der Treurat GmbH hat auf Bitte des Tourismusverbands Schleswig-Holstein eine Zusammenstellung von Hinweisen/Leitfäden für Vorstände/Geschäftsführer/Betriebsleiter, insb. von kommunalen Tourismusbetrieben bzw. –organisationen in der aktuellen Krisensituation erstellt. Sie beinhalten allgemeine Pflichten in der Krise und Möglichkeiten der Liquiditätssicherung in der akuten Situation wie die laufende Liquiditätsplanung oder Maßnahmen zur Wiederherstellung der Zahlungsfähigkeit. Die Inhalte sind eine erste Einschätzung und können keinen Anspruch auf Vollständigkeit ergeben. Sie erfolgen nach bestem Gewissen, aber ohne Gewähr. Insbesondere ersetzen Sie keine qualifizierte rechtliche Beratung.