Tourismusakzeptanz

Auch nach dem Lockdown wird - vielleicht noch mehr als vorher - gelten, dass das lokale Tourismusangebot nur dann auf ganzer Linie erfolgreich ist, wenn auch die einheimische Bevölkerung mit der Situation vor Ort zufrieden ist und gerne dort lebt und arbeitet, wo andere Urlaub machen.

Tourismus soll nicht nur Gästeankünfte und Übernachtungen „produzieren“, sondern vor Ort Wohlstand und Wohlfahrt schaffen und die Lebensqualität auch für die eigene Bevölkerung verbessern. Weltweit und auch in Schleswig-Holstein wird deshalb darüber diskutiert, welche Einstellungen die Einwohnerinnen und Einwohner der Urlaubsregionen zum Tourismus haben und wie man eventuelle Missstände entdecken und beheben kann.

Wichtige Fragestellungen sind:

  • Welchen Einfluss hat der Tourismus auf das Leben in den Tourismusorten?
  • Wie steht die einheimische Bevölkerung zum Tourismus?

Um der Diskussion der damit in Zusammenhang stehenden Fragen gerecht zu werden, ist eine belastbare Grundlage zur Haltung der Bevölkerung eine notwendige Voraussetzung. Es geht dabei um Einstellungen, also um Fragen der Wahrnehmung, der Kenntnisse und der Bewertung.

Hintergrund

In den letzten drei Jahren hat das NIT für ausgewählte schleswig-holsteinische Kommunen bereits ortsspezifische Studien zur Tourismusakzeptanz durchgeführt, die nun für lokale Planungsprozesse verwendet werden.

Aktuell

Um Zeitvergleiche zu ermöglichen und weiteren Orten die Chance zu geben, spezifische örtliche Ergebnisse zu erhalten, hat der Tourismusverband Schleswig-Holstein das NIT gebeten, im Jahr 2021 wieder Ortsbefragungen durchzuführen. Die Ergebnisse sollen auch diesmal wieder mit aktuellen landesweiten Daten zur Tourismusakzeptanz verglichen werden, die im Rahmen eines Forschungsprojektes des Deutschen Instituts für Tourismusforschung (DITF) der FH Westküste erhoben wurden.

Durchführung

Sie haben Interesse an Ergebnissen für Ihren Ort bzw. Ihre Stadt? Details zu den Projektinhalten, Kosten und Ablauf können Sie hier einsehen. Für die Organisation, Durchführung und Auswertung ist das NIT verantwortlich. Für Rückfragen steht Ihnen Frau Bente Grimm beim NIT gerne zur Verfügung, Tel. 0431 / 666 567 18, Mail: bente.grimm@nit-kiel.de.